Projektcontrolling, das funktioniert – Tipps & Checklisten
Budget, Zeit & Qualität im Griff
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Budget, Zeit & Qualität im Griff
In einer sich stetig wandelnden Unternehmenswelt nimmt die Bedeutung von Projekten als Werttreiber zu. Eine Studie der GPM ergab, dass 2022 fast 35 % der gesamten Arbeitszeit in Deutschland auf Projekte entfielen, was einer Bruttowertschöpfung von 1,2 Billionen Euro entspricht. Diese Entwicklung zeigt, dass professionelles Projektcontrolling essenziell ist, um sicherzustellen, dass Projekte ihre Ziele erreichen und langfristig einen messbaren Nutzen generieren.
Nach DIN 69901 ist Projektcontrolling die "Sicherung des Erreichens der Projektziele durch Soll-Ist-Vergleiche, Feststellung von Abweichungen, Bewertung der Konsequenzen und Vorschlag von Korrekturmaßnahmen". Ein ganzheitlicher Ansatz erweitert dieses Verständnis, indem nicht nur der Projekterfolg während der Durchführung, sondern auch der nachhaltige Nutzen nach Projektabschluss betrachtet wird.
Eine fundierte Stakeholder-Analyse hilft, alle relevanten Anspruchsgruppen frühzeitig zu identifizieren und ihre Erwartungen in die Projektsteuerung einzubinden. Dies reduziert Widerstände und erhöht die Akzeptanz des Projektergebnisses.
Ein Business Case definiert von Beginn an den erwarteten Nutzen und dient als roter Faden für das Controlling. Er enthält nicht nur finanzielle Aspekte, sondern auch qualitative Zielsetzungen und Rahmenbedingungen, die während des gesamten Projektverlaufs überprüft und angepasst werden müssen.
Der tatsächliche Projekterfolg zeigt sich nicht nur in der fristgerechten Fertigstellung, sondern vor allem in der nachhaltigen Wirkung der Ergebnisse. Ein wirksames Controlling umfasst daher auch eine Nachbetrachtung zur Überprüfung des realisierten Nutzens.
Die Wahl der Projektmanagement-Methode hängt von den spezifischen Anforderungen ab. Agile Methoden, wie SCRUM, ermöglichen schnelle Anpassungen, während klassische Ansätze mit detaillierter Planung mehr Stabilität bieten. Hybride Modelle kombinieren beide Methoden und können somit für viele Projekte die beste Lösung darstellen.
Projekte bedeuten immer Veränderung. Ein durchdachtes Change Management begleitet den Prozess, um Akzeptanz sicherzustellen und Widerstände zu minimieren. Dies sollte nicht erst in der Umsetzungsphase beginnen, sondern bereits in der Planungsphase integriert werden.
Frühzeitige Einbindung der ControllerInnen!
Controller sollten nicht erst bei der Kostenkontrolle eingebunden werden, sondern bereits in der Planungsphase. Laut einer Studie von Roland Berger (2021) scheitern bis zu 40 % der Projekte aufgrund mangelnder finanzieller Steuerung und fehlender Transparenz bei der Mittelverwendung. Ein integrierter Ansatz stellt sicher, dass Kosten, Zeit und Qualität kontinuierlich überwacht werden.
CFOs sollten Projektcontrolling nicht nur als operatives Instrument betrachten, sondern als strategischen Hebel für die Unternehmensentwicklung. Laut einer Untersuchung von McKinsey (2022) erzielen Unternehmen mit einem aktiven Projektportfoliomanagement eine um bis zu 25 % höhere EBIT-Marge.
Der Einsatz von digitalen Controlling-Tools erhöht die Transparenz und vereinfacht die Steuerung komplexer Projekte. Tools wie CoPlanner ermöglichen eine Echtzeitüberwachung von Budgets, Meilensteinen und Ressourcen sowie aller Finanzprozesse.
Weitere hilfreiche Tools für Projektcontrolling können sein: